Hebel spricht!

Hebel spricht!

Das Jubiläums-Projekt der Basler Hebelstiftung 15. April bis 15. Oktober 2O26

Hebel-Klanginstallation

Überraschung! Zum 2OO. Todestag von Johann Peter Hebel beginnt die Büste auf dem Sockel zu sprechen, das Denkmal auf dem Basler Peterskirchplatz wird laut: Hebel erzählt, fragt, sucht, zweifelt, notiert, stolpert, träumt und staunt. Wer stehen bleibt und dieser verspielten Klang-Installation lauscht, bekommt hautnah so einiges mit aus dem Leben dieses Dichters und Denkers.

22 Hörstücke von und mit Johann Peter Hebel

Vor Ort hören Sie eine wechselnde Auswahl der 22 Tonspuren.
Hier sind sie vollständig versammelt (Klangtrichter rechts anklicken).

Hebel...

… als Redakteur

… baut Pointen

… wird zum Hausfreund

… provoziert

… als Zeitenraffer

… als Pazifist

… als Tieranwalt

… entlarvt

… als Katastrophenjournalist

… träumt

… ist verliebt

… ergreift Partei

… erzählt von sich

… als Seelenforscher

… «kannitverstan»

… als Endzeit-Archäologe

… präsentiert Hebel-Häppchen

Hochdeutsche Stimme: Erik Brünner

Hebel...

… und das doppelte Basel

… als Mundartprediger

… als Wettermacher

… als Sagendichter

… präsentiert Hebel-Häppchen

Alemannische Stimme: David Bröckelmann
Erik Brünner

Erik Brünner (*1970, Jena), deutscher Schauspieler und Sprecher. Auf seinem YouTube-Kanal liest er täglich Lieblingsliteratur vor – auch Hebel: «für euch, für euch alle.»

Erik Brünner

David Bröckelmann (*1972, Basel), Schweizer Schauspieler, Kabarettist und Sprecher. Hebels «Alemannische Gedichte» hat er von Kindheit an im Ohr – sein Vater hat sie ihm vorgelesen.

«Hebel spricht!» – und zwar in Ich-Form: Skripte und Dramaturgie der 22 Hörstücke stammen von Barbara Piatti, unter Verwendung zahlreicher Originalpassagen aus den Werken Johann Peter Hebels. Vertont worden sind sie von Joel Hostettler, Oslo Studios, inszeniert als Klanginstallation von Stauffenegger + Partner, beim Hebel-Denkmal am Peterskirchplatz, Basel.

Hebel-ABC

Es ergänzt die Klanginstallation und bringt Hebel in 26 Buchstaben auf den Punkt. Von A bis Z, von Europa, Klima und Landwirtschaft über Neutralität und Traum bis zu Vergänglichkeit zeigt das Alphabet, wie aktuell Hebel ist. Die Texttafeln rund um das Denkmal spielen mit vergessenen Wörtern und heutigen Begriffen und setzen beide in einen Dialog mit Hebels Lebens- und Gedankenwelt. Wer liest, merkt schnell: Hebel war in manchem früher dran als wir.

Die 26 Tafeln des Hebel-ABCs sind als PDF hier abgelegt.

Veranstaltungsprogramm Juni - November 2026

Kurzauftritte, Lesungen, Gespräche und Kooperationen mit Buchhandlungen, Bibliotheken und Cafés machen Hebel zum Stadt-, ja zum Regio-Gespräch! Ausflüge ins benachbarte Wiesental zu den Hebel-Orten in Lörrach, Schopfheim und Hausen empfehlen wir sehr.

Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm wird laufend aktualisiert auf: www.hebelstiftung.ch

= Eine Veranstaltung der Basler Hebelstiftung
27. Juni 2O26, 17.10 Uhr
Peterskirchplatz, Basel

Hebel und Jodel

Jodelklänge zu Ehren Johann Peter Hebels sowie neue Tonspuren bei der Klanginstallation «Hebel spricht!». Mit den Jodlerinnen «Engelhooren» aus dem Haslital im Rahmen des Eidgenössischen Jodlerfests.

Eine Veranstaltung der Basler Hebelstiftung

15. August 2O26, 18 Uhr
Peterskirchplatz, Basel

«Hebel erscheint!»

Begegnung mit dem Schauspieler und Hebels hochdeutscher Stimme Erik Brünner, dazu neue Tonspuren bei der Klanginstallation.

Eine Veranstaltung der Basler Hebelstiftung

25. August 2026, 15–17 Uhr
Münsterkreuzgang, Basel

«Die Vergänglichkeit»

Markus Manfred Jung liest und deutet Hebels Gedicht in alemannischer Originalsprache. Bettina Eichin spricht über ihre Skulptur «Markttische» und deren Verbindung zu Schweizerhalle (1986) und Johann Peter Hebel.

Anmeldung: markusmanfredjung@gmx.de

15. September 2026, 18 Uhr
Allgemeine Lesegesellschaft, Münsterplatz 8, Basel

Buchvernissage

«Merkwürdigkeiten. Das Schatzkästlein und andere Kalendertexte». Präsentation der Neuedition von Hebels Kalendergeschichten. Mit Andreas Mauz und Miriam Japp (Lesung).

Eine Veranstaltung der Basler Hebelstiftung

22. September 2026, 12–13.15 Uhr
GGG Bibliothek Schmiedenhof, Im Schmiedenhof 10, Basel

Literatur am Mittag

Martina Kuoni lädt unter dem Titel «Johann Peter Hebel – aktuell!» zu einem literarischen Impuls in der Mittagspause ein. Eine Einladung zum Innehalten und Entdecken, diesmal Johann Peter Hebels «Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes» (1811) gewidmet.

Eintritt (inkl. Kaffee): CHF 7.–; ohne Bibliothekskarte: CHF 1O.–

Eine Veranstaltung von literaturspur.ch und der GGG Stadtbibliothek Basel

22. September 2026, 19.30 Uhr
Allgemeine Lesegesellschaft, Münsterplatz 8, Basel

«Johann Peter Hebel – ein Mann für den Frieden und ... Apokalyptiker»

Eine Lesung zur Thematik Krieg und Frieden mit Niggi Ullrich (Regie, Moderation, Rezitation) und Autor und Mundart-Experte Markus Manfred Jung (Gespräch und Rezitation).

23. September 2026, 18 Uhr
Universitätsbibliothek Basel (Vortragsaal), Schönbeinstrasse 18-20, Basel

«Schatzkästlein»-Themenabend

«Johann Peter Hebels ‹Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes› (1811). Vorgeschichte und Nachleben eines Klassikers». Mit Andreas Mauz, Literaturwissenschaftler und Theologe.

Hebel-Lounges in Basler Bibliotheken

«Hebel spricht!» ist ab Herbst auch in der GGG Bibliothek Schmiedenhof und in der Universitätsbibliothek Basel zu erleben. Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaften!

2. September–30. November 2026
Universitätsbibliothek Basel (Foyer 1. OG), Schönbeinstrasse 18-20, 4056 Basel

Vitrinenausstellung

Vitrinenausstellung «Hebels Schatzkästlein» mit Dokumenten, Leseecke und Hörstation mit allen 22 Hebel-Hörstücken.

1. September–17. Oktober 2026
GGG Bibliothek Schmiedenhof (4. OG), Im Schmiedenhof 10, 4001 Basel

Hebel-Lounge

Hebel-Lounge mit allen 22 Hebel-Hörstücken.

«Hebel Wirkungen»

Was bewirkt Hebel heute? Der Band «Hebel Wirkungen» versammelt 3O zeitgenössische Stimmen, darunter Franz Hohler und die Schweizer Buchpreisträgerin Zora del Buono, die ausgewählte Hebel-Texte neu lesen und weiterdenken, weiterschreiben. Herausgegeben von Andreas Lang und der Basler Hebelstiftung, erschienen im Nimbus Verlag.

«Merkwürdigkeiten»

Hebel hat mit seinen Kalendertexten Literaturgeschichte geschrieben. Nun sind kanonische und unbekanntere Texte neu zu entdecken. Sie verbinden Unterhaltung mit lebenspraktischem Wissen und bieten allerlei «Merkwürdigkeiten»: Dinge, die es wert sind, gemerkt zu werden, aber auch Aussergewöhnliches und Kurioses – ohne dass sich das eine streng vom anderen trennen liesse. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Andreas Mauz, Wallstein Verlag.